Zum Projekt
In Göttingen entsteht für die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in der Baustufe 2 ein Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) sowie das Operative Kinderzentrum (OPKiZ). Hier steht die zukunftsgerichtete medizinische Versorgung von Kindern und ihren Müttern im Mittelpunkt. Alle klinischen pädiatrischen Funktionseinrichtungen, die für die Versorgung von schwerkranken Kindern erforderlich sind, werden in optimaler räumlicher und funktionaler Anordnung zueinander abgebildet.
Die Baustufe 2 beeinhaltet folgende Funktionsbereiche:
- Bereitschaftsräume
- Eingangsbereich
- Pädiatrische Ambulanzen
- Pädiatrisches Herzkatheterlabor
- Pädiatrische Intensiv- (ICU/IMC) und Normalpflegestationen (NST)
- Pädiatrische Notaufnahme
- Operatives Kinderzentrum mit OP-Zentrum der Klinik für Augenheilkunde
Wie bei Bauabschnitt 1 steht auch hier die nachhaltige Energieversorgung im Fokus.
LIEBERT plant die Nutzung von Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpentechnik und Fernwärme. Hiermit werden Ressourcen effizient genutzt und die Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen reduziert. Durch den ganzheitlichen Ansatz wird sichergestellt, dass das Klinikum langfristig klimaneutrale Betriebsziele erreicht.
Bei der TGA wird höchste Verfügbarkeit als oberste Priorität betrachtet. Insbesondere im Katastrophenfall sind die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Klinikums entscheidend. Deshalb werden redundante Konzepte sorgfältig durchdacht und implementiert, um die Kontinuität der Versorgung zu gewährleisten. Durch die intelligente Vernetzung dieser Systeme schaffen wir eine Infrastruktur, die auch unter extremen Belastungen maximale Ausfallsicherheit garantiert.